Call for Applications

Call for applications – Doktorandenförderplätze ab 01.10.

2 Doktorandenförderplätze, 3 Jahre, 0,5 TVL-13 ab 01.10.2017

Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe-Global Area“ (EEGA) Der Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe-Global Area“ (EEGA) widmet sich dem Zusammenhang von Globalisierungsprozessen und regionaler Entwicklung über alle gesellschaftlichen Dimensionen hinweg.

In Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen im östlichen Europa werden Prozesse wie Migration und soziale sowie räumliche Mobilität, wirtschaftliche Verflechtungen, politische Integration wie auch kulturelle und intellektuelle Haltungen und Identitäten beleuchtet. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Gesellschaften des östlichen Europa in globalen Prozessen und Konflikten positionieren – oder positioniert werden. Von besonderem Interesse sind die Dynamiken der weltweiten Einbindung regionaler Akteure und die Globalisierungsprojekte, die diese Akteure formulieren und vorantreiben. Gegenwartsbezogene Studien sind dafür ebenso notwendig wie historische Perspektiven.

Ziel der Forschungen am EEGA ist ein besseres Verständnis für gesellschaftliche Prozesse, die Akteure im östlichen Europa in Interaktionen mit anderen Teilen der Welt gestalten. Ein besonderer Fokus liegt auf Ansätzen, die einseitig westeuropäische oder klassische West-Ost-Perspektiven überwinden.

Positionen für Promovierende

Der EEGA schreibt zur Verwirklichung dieses Forschungsprogramms zwei Positionen für Promovierende (3 Jahre, 0,5 TVL-13) aus und bittet bis zum 31.08.2017 um die Einreichung aussagekräftiger Exposés im Umfang von 3000 Worten plus CV. Bewerbungen müssen in einer pdf-Datei per E-Mail bei der Koordinatorin des EEGA eingereicht werden.

Wir erwarten Vorschläge zu gegenwärtigen Bemühungen von politischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Akteuren im östlichen Europa, die versuchen ihr Land, ihre Profession, ihre soziale Gruppe neu in globalen Prozessen zu positionieren und dafür gegebenenfalls auch historische Referenzen mobilisieren. Gleichermaßen möglich sind aber auch Vorschläge, die ebensolche Akteure außerhalb des östlichen Europa in den Blick nehmen, die die Region neu zu positionieren versuchen.

Die in die engere Wahl genommenen Vorschläge werden in Interviews mit Vertretern des EEGA ausführlich erörtert.

Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden in die Leipziger Graduate School Global and Area Studies aufgenommen und verpflichten sich mit Annahme der Promotionsförderung zur Teilnahme am strukturierten Ausbildungsprogramm dieser Graduate School. Es besteht Residenzpflicht in Leipzig Für die Rahmenbedingungen einer strukturierten Promotion in der Leipziger Graduate School Global and Area Studies siehe http://home.uni-leipzig.de/~gsgas/.

Voraussetzungen:

Der Beginn der Promotion soll zum 01.10.2017 möglich sein, so dass bis dahin auch die notwendigen Voraussetzungen (sehr erfolgreicher Abschluss eines einschlägigen MA-Studienganges oder gleichwertiger Abschluss) vorliegen müssen.

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